Das Gottfried
Wilhelm Leibniz-Programm und der Leibniz-Preis
Änderungen im Leibniz-Programm der DFG,
der Leibniz-Preis noch attraktiver
Das Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft, benannt nach
Gottfried Wilhelm Leibniz, hat sich als Förderprogramm für Spitzenforschung in den
letzten zwei Jahrzehnten zum angesehensten Programm in der deutschen Forschung entwickelt.
Auch in der internationalen Wissenschaft erwarb sich das Leibniz-Programm einen guten und
geachteten Ruf. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschloss nun in
diesem Jahr das Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm noch weiter auszubauen und
weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Programm noch attraktiver für Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler zu machen. Unter anderem soll dies Ziel erreicht werden, in dem die
Arbeitsbedingungen für hervorragende Forscherinnen und Forscher noch weiter optimiert
werden. Weiterhin soll die Preissumme von derzeit 1,5 Millionen Euro ab 2007 auf 2,5
Millionen Euro erhöht werden, damit der Leibniz-Preis wieder der höchstdotierte Preis
für Spitzenforschung in Deutschland ist.
Um die erforderlichen Planungsphasen und den Vorbereitungszeiten bei
Projekten zeitlich besser bewältigen zu können, wird weiterhin die Förderdauer für das
Leibniz-Programm von zur Zeit fünf Jahre auf zukünftig sieben Jahre verlängert. Weitere
Änderungen des Leibniz-Programms kommen in einem veränderten Vorschlagsverfahren und
Berichtsverfahren zum tragen. So können zukünftig alle Mitglieder der Deutschen
Forschungsgemeinschaft Wissenschaftler zur Förderung im Leibniz-Programm vorschlagen.
PM vom 30.05.06 / eingetragen am: 11.06.2006 | weiterlesen: Leibniz-Programm
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