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Braunkehlchen und Bio-LandwirtschaftBrutvögel trotz Bio-Landwirtschaft weiter gefährdetViele Vögel im Schweizer Mittelland, die sich vorwiegend von Insekten ernähren, sind bereits verschwunden oder im Bestand gefährdet. Zu diesen gefährdeten Arten gehört auch das Braunkehlchen. Nun droht dem Braunkehlchen und weiteren Wiesenvögeln auch in den Berggebieten ein Zusammenbruch der Brutpopulationen. Einst gab man der Intensivierung der Landwirtschaft die Schuld, die den Insekten vertilgenden Vogelarten, wie dem Braunkehlchen, die Nahrungsgrundlage nahm. Mit einem Übergang zur Bio-Landwirtschaft versprach man sich, das sich die Populationen der Brutvögel erholen. Wie sich nun herausstellte, wurde jedoch der Artenrückgang durch die Einführung der Bio-Landwirtschaft kaum gestoppt. Eine Studie über das Braunkehlchen, welche in Kooperation zwischen der Universität Bern und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach durchgeführt wurde, ergab, das die Bio-Landwirtschaft gegenüber der herkömmlichen Landwirtschaft nicht minder intensiv betrieben wird und das nur die Extensivierung der Landwirtschaft dem Braunkehlchen und weiteren Arten das Überleben sichern könnte. PM vom 20.09.06 / eingetragen am: 29.09.2006 | weiterlesen: Braunkehlen Weitere Themen: Gen-Mais | Gen-Reis | Regenwälder | Tropenwälder | Küstenschutz | Meeressäuger | Schwalben | Jungvögel | Braunkehlchen | Green Goal | Baikalsee | Artenschwund | Batnight |
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