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Weltnaturerbe - Baikalregion und Baikalsee

Schutzgesetz für den Baikalsee

Mit einer Länge von rund 700 km und einer Breite bis zu 100 km ist der im Osten Russlands gelegene Baikalsee der größte Binnensee der Welt. Sein kristallklares Wasser gehört zu den größten Süßwasservorräten der Welt. Die Region um den Baikalsee verfügt über eine vielfältige und zum Teil einmalige Flora und Fauna. Doch mit dem Ende der einstigen Sowjetunion ist in der Baikalregion die Armut eingekehrt. Die schonende Nutzung der Naturressourcen und die Erschließung der Region für den Tourismus, ist daher Ziel der russischen Regierung.

Auf Grund seiner Einmaligkeit wurde der Baikalregion und der Baikalsee in die Liste der UNESCO als Weltnaturerbe aufgenommen. Nun lag es an Russland, ein entsprechendes Schutzgesetz zu entwickeln und in der nationalen Gesetzgebung aufzunehmen. Zwei Rechtswissenschaftler der Universität Bielefeld, beide spezialisiert auf den Gebieten Umweltrecht und Umweltpolitik, haben durch ihre Beratung wesentlich an der Vorbereitung des russischen Gesetzes mitgewirkt. Dabei erwies sich der Zeitraum für die Entwicklung des Gesetzes als langwierig, weil es auf Grund unterschiedlicher Interessen Konflikte zwischen dem russischen Präsidenten und dem russischen Parlament gab. Vor wenigen Tagen konnte nun jedoch ein Schutzgesetz für die Baikalregion unterzeichnet werden.

PM vom 21.05.1999 / eingetragen am: 08.07.2006 | weiterlesen: Schutzgesetz Baikal



Bau einer Ölpipeline am Baikalsee

Obwohl die russische Umweltbehörde das Projekt einer Ölpipeline, bei dem die Pipelinetrasse nur wenige hundert Meter vom Baikalsee entfernt verlaufen soll, ursprünglich zurückgewiesen hat, begann im Sommer 2005 das russische Unternehmen Transneft mit den Erkundungsarbeiten für diese Ölpipeline in der Nähe des Baikalsees. Trotz der ursprünglichen Zurückweisung haben nun die russische Umweltaufsichtsbehörde und der Oberste Gerichtshof Russlands den Bau der Trasse genehmigt. Bereits im Sommer 2006 sollen die Bauarbeiten für die längste Ölpipeline der Welt beginnen. Die Pipeline soll jährlich 80 Millionen Tonnen Öl Transportieren. Umweltschützer und Umweltorganisationen, wie die Umweltorganisation Global Nature Fund, protestieren auf heftigste gegen den Bau der Trasse in unmittelbarer Nähe des Baikalsees. Die Proteste werden zum Teil vor Ort organisiert, zum Teil durch Protestbriefen mit tausenden von Unterschriften, gerichtet an den Präsidenten Russlands.

PM vom 20.04.05 / eingetragen am: 08.07.2006 | weiterlesen: Weltnaturerbe Baikalsee


Neue Route für die Ölpipeline

Das einmalige UNESCO Weltnaturerbe Russlands, der Baikalsee, war durch den geplanten Bau einer Öltrasse gefährdet. Im Fall eines Schadens an dieser Ölpipeline, hätte dies mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Umweltkatastrophe geführt, von der sich der Baikalsee nur schwerlich erholt hätte. Auch die UNESCO drohte den Baikalsee als Weltnaturerbe zu streichen, falls die Pipeline in ungenügenden Abstand zum See verlaufen würde. Die vielen Proteste von Umweltorganisationen und Umweltschützern verfehlten ihre Wirkung nicht. Nun wird die Ölpipeline in großer Entfernung am Baikalsee vorbei geführt.

PM vom 04.10.05 / eingetragen am: 04.10.2006 | weiterlesen: Ölpipeline Baikalsee


Konferenz - Weltnaturerbe Baikalsee

Das Schutzgebiet rund um den Baikalsee ist einschließlich des Sees rund 88.000 Quadratkilometer groß und damit Russlands größtes Weltnaturerbe, sowie das viertgrößte Weltnaturerbe der Welt. Zehn Jahre arbeiteten hier russische und deutsche Wissenschaftler gemeinschaftlich an Forschungsaufgaben. Nach diesen zehn Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit wurde diese erst einmal beendet. Aus diesem Anlass fand eine internationale Konferenz "Weltnaturerbe Baikalsee“ in Irkutsk, einer Stadt mitten in Sibirien, statt. An dieser Konferenz beteiligten sich auch prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft.

PM vom 04.10.05 / eingetragen am: 04.10.2006 | weiterlesen: Konferenz in Sibirien


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