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Gefährliche Exoten, Verbot der privaten ExotenhaltungPrivate Exotenhalter sind eine Gefahr für AllgemeinheitHunde und Katzen, Kanarienvögel und Wellensittiche reichen vielen Deutschen nicht mehr als Haustiere und Zimmergefährten. Immer mehr vermeintliche Tierliebhaber benötigen auch hier das Besondere und den besonderen Kick in Form von Exoten wie Skorpione, Vogelspinnen, Würgeschlangen und Giftschlangen. Über einschlägige Exotenbörsen und Tierhandlungen sowie über Kleinanzeigen kann jeder Liebhaber von Exoten gefährliche Tiere aus aller Welt käuflich erwerben. Ein großes Problem dabei, entkommen diese oftmals gefährlichen exotischen Tierarten den Haltern, so werden diese Exoten oftmals zur Gefahr für ahnungslose Passanten oder Nachbarn. Die Tierschutzorganisationen aktion tier e.V und animal public e.V. fordern ein Verbot für die private Haltung von Exoten, da zum einem exotische Wildtiere von Privatpersonen kaum artgerecht gehalten werden können und zum anderen zu eine Gefahr für die Allgemeinheit werden, wenn diese Tiere entweichen. Nach Schätzungen werden derzeit rund 200.000 Riesenschlangen, cirka 10.000 Giftschlangen in deutschen Haushalten gehalten. Weiterhin noch Zehntausende Chamäleons, Warane und Pfeilgiftfrösche. Wie die Tierschutzorganisation aktion tier - Menschen für Tiere e.V. berichtet, sind allein in den letzten Wochen in Deutschland zwölf Fälle von entlaufenen Exoten wie Giftschlangen, Würgeschlangen und Skorpionen bekannt geworden. PM vom 17.08.06 / eingetragen am: 24.08.2006 | weiterlesen: Gefährliche Exoten Weitere Themen: Tag des Versuchstiers | TdV Seite 2 | Medaillenehrgeiz | Hundemalaria | Leitlinie Kosmetika | Tiertransporte | Tierschutzpreis 2006 | 1 2 3 |
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