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Kulturflatrate statt KriminalisierungKulturflatrate als Alternative zur KriminalisierungErst kürzlich wurden 150 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Im Fadenkreuz der Ermittler standen hierbei Nutzerinnen und Nutzer von Tauschbörsen im Internet. Neben diesen Hausdurchsuchen wurden insgesamt 3.500 Ermittlungsverfahren durch die zuständigen Behörden eingeleitet. Die Arbeitsgruppe Wissensallmende von Attac befasste sich mit diesem Vorgehen der Justiz und sieht hierin eine Verletzung des Grundsatzes, dass die Mittel bei jeder Vorgehensweise der Verhältnismäßigkeit entsprechen sollten. Hier ginge es mehrheitlich nicht um geschäftstüchtige und kommerziell arbeitende Raubkopierer, sondern lediglich um die Kriminalisierung von privaten Nutzern und der privaten Nutzung. Ein wesentlich besseres Mittel wäre es nach Meinung von Attac, um einer ungerechtfertigten Kriminalisierung vorzubeugen, von Seiten der Musikindustrie eine Kulturflatrate einzuführen. So eine Kulturflatrate würde den Künstlern eine Vergütung bieten und zugleich den Musiktausch legalisieren. Ein weiterer Fortschritt wäre es, wenn im neuen Urheberrecht eine Bagatellklausel aufgenommen würde. Der Download einer begrenzten Menge an Musikdateien für den privaten Bedarf wäre in Zukunft straffrei und wurde bereits dem Bundesjustizministerium als Vorschlag unterbreitet. Lesen sie mehr zum Thema Kulturflatrate und Kriminalisierung. PM vom 24.05.06 / eingetragen am: 06.06.2006 | weiterlesen: Kulturflatrate Alle Themen: Bahn für alle | Faire Bälle
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