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Therapien für Opiatabhängige mit ErsatzstoffenErsatzstofftherapie mit Methadon und BuprenorphinEine dreijährige bundesweite Studie belegt, bei Opiatabhängigen ist eine Ersatzstoff- therapie mit Methadon und Buprenorphin wirksam und derzeitig ohne Alternative. Professor Dr. Hans-Ulrich Wittchen vom Institut für Klinische, Diagnostische und Differentielle Psychologie der TU Dresden, leitete diese Studie, an welcher über 2500 opiatabhängigen Patienten beteiligt waren. In der Realität sieht es so aus, dass vielerorts Opiatabhängige vom medizinischen und psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Versorgungssystem vernachlässigt werden. Diese Ergebnisse würden auch durch die Befunde bestätigt. Die ermittelten Daten sprechen für einen unmittelbaren und verstärkten Ausbau der Behandlungskapazitäten, nur so könnte das zunehmende Ausmaß der Fehlversorgung und Mangelversorgung dieser Patientengruppe abgebaut werden. Erforderlich wäre weiterhin, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Ersatzstofftherapie mit Methadon und Buprenorphin neu geregelt werden. Nur so könnten die Hemmungen vieler Ärzte abgebaut werden, in ihrer Praxis eine Ersatzstofftherapie anzubieten. Weiterhin ergab die Studie, dass der oftmals extrem kritische Gesundheitszustand vieler Patienten, durch eine Ersatzstofftherapie deutlich verbessert werden konnte. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass im Studienverlauf über elf Prozent aller Patienten abstinent wurden, beziehungsweise den Wechsel in eine Abstinenztherapie fanden. PM vom 03.11.06 / eingetragen am: 08.11.2006 | weiterlesen: Ersatzstofftherapie Weitere Themen: Lange Nervenfasern | Kontrastprogramm | Künstliche Proteine 1 2 3 |
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