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Klimakiller Braunkohlenkraftwerk

Proteste gegen Energiepolitik von gestern

Die Grundsteinlegung für ein neues Braunkohlenkraftwerk durch Bundeskanzlerin Angela Merkel war für das Aktionsbündnis "Zukunft statt Braunkohle" und für den nordrhein- westfälischen Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland ein gegebener Anlass, gegen diese Energiepolitik von gestern zu protestieren. Der BUND kretisierte in diesem Zusammenhang, dass mit dieser Grundsteinlegung völlig falsche Signale gegen den Klimaschutz gesetzt werden, da die Stromerzeugung durch Braunkohlenkraftwerke nicht nur entscheidende ökologischen und energiewirtschaftliche Nachteile besitzt, sondern auch weil die Braunkohle mit Abstand der klimaschädlichste Energieträger ist. Nach der Fertigstellung würde dieses neue Braunkohlekraftwerk mindestens 1.800 Tonnen Kohlendioxid pro Stunde und 16 Millionen Tonnen pro Jahr ausstoßen und hätte damit die Bezeichnung Klimakiller zu recht verdient.

Der BUND kritisiert weiterhin und bezeichnet es als einen Skandal, dass dieses Braunkohlenkraftwerk durch die Bundesregierung noch mit über 3 Milliarden Euro indirekter Subventionen, durch die kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten für eine Dauer von 18 Jahre, gefördert wird. Auf der einen Seite würde mit dem Bau des Braunkohlekraftwerkes auf Jahrzehnte eine die Umwelt und das Klima schädigende Energiepolitik fortgeführt und auf der anderen Seite erleide der wesentlich notwendigere Ausbau effizientere Energiespartechnologien einen großen Rückschlag.

PM vom 23.08.06 / eingetragen am: 30.08.2006 | weiterlesen: Braunkohlenkraftwerk


Proteste vor Kraftwerksgelände

Ebenfalls mit Protesten gegen eine verfehlte Energiepolitik reagierte Greenpeace auf die Grundsteinlegung für das neue Braunkohlekraftwerk. Greenpeace fordert im Zusammenhang mit dieser Protestaktion von der Bundesregierung, keine neuen Braunkohlekraftwerke mehr zu genehmigen. Statt Milliarden für ineffiziente und klimaschädliche Braunkohlekraftwerke auszugeben, sollten durch die Energiepolitik erneuerbare Energien und zukunftsweisende Energietechnologien wesentlich mehr gefördert werden.

Braunkohlekraftwerke zur Stromerzeugung verschärfen den Klimawandel erheblich, da kein anderer Energieträger mehr Kohlendioxid pro Kilowattstunde freisetzt, als Braunkohle. Selbst die neuen Kraftwerke sollen so ineffizient sein, dass nicht einmal die Hälfte der Energie des Energieträgers Braunkohle genutzt wird, ein großer Teil dafür als Abwärme über die Kühltürme entweicht.

PM vom 23.08.06 / eingetragen am: 30.08.2006 | weiterlesen: Grundsteinlegung


Weitere Themen: Sackgasse | Verfrühtes Frühahr | Bayerische Alpen | Braunkohlekraftwerk | Klimastreit


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