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Ich klage an

Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen

Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Weiterhin ist im Grundgesetzt verankert, dass kein Mensch wegen seines Glaubens, wegen seiner Abstammung oder wegen seines Geschlechts benachteiligt werden darf. In einigen anderen Teilen der Welt ist es hingegen mit der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern immer noch schlecht bestellt. Die beiden folgenden Bücher wurden von der niederländischen Politikerin und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali verfasst, die sich für die Rechte muslimischer Frauen einsetzt.


Kurzbeschreibung

Das Bild schockierte die Welt: Dem toten Filmregisseur Theo van Gogh hatte sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet, adressiert an Ayaan Hirsi Ali - eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, daß ihr Kampf lebensgefährlich ist, aber sie gibt nicht auf. Ihr Kampf gilt dem Schicksal der muslimischen Frauen, und sie ruft diese dazu auf, die Fesseln der unterdrückerischen Tradition abzustreifen, damit endlich sie selbst bestimmen können, wie sie leben wollen.

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Einschüchtern kann man Ayaan Hirsi Ali schon lange nicht mehr. In ständiger Lebensgefahr lebt sie ohnehin, seit sie sich entschlossen hat, lautstark und kämpferisch für muslimische Frauen das Recht einzufordern, als vollwertige Menschen behandelt zu werden, die frei über sich entscheiden dürfen. Wie bitter ernst es ihr mit ihrem Anliegen ist und wie kompromisslos sie entschlossen ist, es zu verfolgen, konnte man bereits in ihrem Buch Ich klage an nachlesen, in dem sie ihren persönlichen Leidensweg bereits in groben Zügen beschrieben hatte. Ein Leidensweg, der beispielhaft für die Leiden vieler junger Muslima steht, die jedoch, im Gegensatz zu ihr, in ihrer überwältigen Mehrheit ihr Leid in Unterwerfung schweigend ertragen. In ihrer äußerst lesenswerten Biografie Meine Leben, meine Freiheit erzählt die Autorin ihre ganze Geschichte. Sie erzählt von ihrer Familie, von ihrer Kindheit in Somalia, Saudi-Arabien, Äthiopien und Kenia und den Demütigungen, denen sie ausgesetzt war. Sie berichtet von heimlichen Rendezvous und Zwangverheiratungen, vom Bürgerkrieg, weinenden Waisen und verwitweten Frauen, von ihrer Flucht nach Holland, wo sie eingebürgert wurde und studierte, ins Parlament gewählt wurde und mit Theo van Gogh schließlich den Film "Submission" drehte, aufgrund dessen er auf bestialische Weise auf offener Straße abgeschlachtet wurde.

Mein Leben, meine Freiheit ist bei alldem kein Buch, dessen Motiv eine therapeutische Selbstbespiegelung wäre. Es soll vielmehr vor Augen führen, dass auch wir nicht aus falsch verstandener Toleranz wegschauen dürfen, wenn im Namen welcher Religion auch immer Menschen ihrer angeborenen Rechte beraubt werden. Und dies nicht etwa "nur in fernen Ländern", sondern auch hier in Europa. Ein sehr bewegendes Buch über ein kämpferisches Leben für das man die Autorin ruhig bewundern darf. Hoffentlich währt es noch lange! -- Andreas Vierecke

Quelle: © Amazon.de

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Letzte Aktualisierung des Caches am 10.12.2018 um 18:48 Uhr. Siehe Hinweise betreffend Zeit- und Preisangaben unter:

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