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Ich klage an
Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen
Die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, ist in
Deutschland im Grundgesetz verankert. Weiterhin ist im Grundgesetzt verankert, dass kein
Mensch wegen seines Glaubens, wegen seiner Abstammung oder wegen seines Geschlechts
benachteiligt werden darf. In einigen anderen Teilen der Welt ist es hingegen mit der
Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern immer noch schlecht bestellt. Die beiden
folgenden Bücher wurden von der niederländischen Politikerin und Frauenrechtlerin Ayaan
Hirsi Ali verfasst, die sich für die Rechte muslimischer Frauen einsetzt.
Ich klage an
Plädoyer für die
Befreiung der muslimischen Frauen
von Ayaan Hirsi Ali
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- Broschierte Ausgabe: 213 Seiten
- Verlag: Piper; Auflage: 6 (August 2006)
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 3492247911
bestellbar bei: Amazon |
Kurzbeschreibung
Das Bild schockierte die Welt: Dem toten Filmregisseur Theo
van Gogh hatte sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet, adressiert an Ayaan
Hirsi Ali - eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, daß ihr Kampf
lebensgefährlich ist, aber sie gibt nicht auf. Ihr Kampf gilt dem Schicksal der
muslimischen Frauen, und sie ruft diese dazu auf, die Fesseln der unterdrückerischen
Tradition abzustreifen, damit endlich sie selbst bestimmen können, wie sie leben wollen.
***
Mein Leben, meine Freiheit
Die Autobiographie
von Ayaan Hirsi Ali
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- Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
- Verlag: Piper; Auflage: 3 (August 2006)
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 349204932X
bestellbar bei: Amazon |
Aus der Amazon.de-Redaktion
Einschüchtern kann man Ayaan Hirsi Ali schon lange nicht mehr. In ständiger Lebensgefahr
lebt sie ohnehin, seit sie sich entschlossen hat, lautstark und kämpferisch für
muslimische Frauen das Recht einzufordern, als vollwertige Menschen behandelt zu werden,
die frei über sich entscheiden dürfen. Wie bitter ernst es ihr mit ihrem Anliegen ist
und wie kompromisslos sie entschlossen ist, es zu verfolgen, konnte man bereits in ihrem
Buch Ich klage an nachlesen, in dem sie ihren persönlichen Leidensweg bereits in groben
Zügen beschrieben hatte. Ein Leidensweg, der beispielhaft für die Leiden vieler junger
Muslima steht, die jedoch, im Gegensatz zu ihr, in ihrer überwältigen Mehrheit ihr Leid
in Unterwerfung schweigend ertragen. In ihrer äußerst lesenswerten Biografie Meine
Leben, meine Freiheit erzählt die Autorin ihre ganze Geschichte. Sie erzählt von ihrer
Familie, von ihrer Kindheit in Somalia, Saudi-Arabien, Äthiopien und Kenia und den
Demütigungen, denen sie ausgesetzt war. Sie berichtet von heimlichen Rendezvous und
Zwangverheiratungen, vom Bürgerkrieg, weinenden Waisen und verwitweten Frauen, von ihrer
Flucht nach Holland, wo sie eingebürgert wurde und studierte, ins Parlament gewählt
wurde und mit Theo van Gogh schließlich den Film "Submission" drehte, aufgrund
dessen er auf bestialische Weise auf offener Straße abgeschlachtet wurde.
Mein Leben, meine Freiheit ist bei alldem kein Buch, dessen Motiv eine therapeutische
Selbstbespiegelung wäre. Es soll vielmehr vor Augen führen, dass auch wir nicht aus
falsch verstandener Toleranz wegschauen dürfen, wenn im Namen welcher Religion auch immer
Menschen ihrer angeborenen Rechte beraubt werden. Und dies nicht etwa "nur in fernen
Ländern", sondern auch hier in Europa. Ein sehr bewegendes Buch über ein
kämpferisches Leben für das man die Autorin ruhig bewundern darf. Hoffentlich währt es
noch lange! -- Andreas Vierecke
Quelle: © Amazon.de
***
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