Terra Human - Magazin und Portal
Home
Umwelt & Natur
Kunst & Kultur
Soziales
Wissenschaft
Photographie
Navigation
Impressum

Paris, die Stadt der tausend Lichter bei Nacht


Paris ist zu jeder Tageszeit ein besonderes Erlebnis und wie in vielen großen Metro­polen dieser Welt, so versiegt auch in Paris des Nachts kaum der Puls des Pariser-Lebens. Den Beinahmen, Stadt der tausend Lichter, den verdienen sicherlich auch noch weitere Großstädte in nah und fern oder übern großen Teich, doch auch Paris macht diesem Namen alle Ehre.


Paris, die Stadt der tausend Lichter bei Nacht

Paris bei Nacht: Besondere Sehenswürdigkeiten im Lichterglanz

Der Eiffelturm ist mit Abstand das bekannteste Bauwerk von Paris. Ob am Tag oder bei Nacht, Paris wäre ohne Eiffelturm kaum vorstellbar. Über dem Eiffelturm sollte man wissen, dass er mit zwei ff geschrieben wird, nach seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel benannt wurde und nichts mit dem Eifelgebirge zu tun hat. Doch Paris hat darüber hinaus noch sehr viel mehr zu bieten und das am Tag wie bei Nacht.

Das Moulin Rouge

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Paris, die des Nachts im Lichterglanz einen unvergesslichen Eindruck hinter­lassen, zählt sicherlich, neben dem Eiffel­turm und dem Triumphbogen, das Moulin Rouge.

Das Moulin Rouge ist ein Varieté am Mont­martre und der Name des Varietés leitet sich von der roten Mühle ab, die auf dem Dach des Moulin Rouges thront. Ob das Moulin Rouge nun im oder am Mont­martre liegt, ist abhängig davon, ob im Stadtteil oder am Hügel Montmartre ge­meint ist.

Bemerkenswert ist, dass das Moulin Rouge 1889 und somit im selben Jahr wie der Eiffelturm eröffnet wurde. Bekannt wurde das Varieté durch Bälle und einem Tanz, bei denen die Tänzerinnen mehr zeigten, als zeitweilig von der Polizei erlaubt wurde, gemeint ist der Cancan. Doch auch Operetten und Revuen aufgeführt. Im Jahre 2001 feierte ein gleichnamiges musikalisches Filmdrama seine Premiere, dessen Handlung mit dem Moulin Rouge verwoben ist.

Der Triumphbogen im nächtlichen Lichterglanz

Der
	Triumphbogen an der Champs-Élysées
© Bildautor: Thomas Reiners | pixelio.de
Der Triumphbogen an der Champs-Élysées

Beim Triumphbogen hingegen handelt es sich um ein Denkmal, welches zu Ruhm und Ehren der kaiserlichen Armeen in den Jahren von 1806 bis 1836 am Place de l'Étoile errichtet wurde. Auftraggeber war kein geringer als Napoleon Bonaparte, wobei der Triumphbogen seine Siege ver­herr­lichen sollte. Zu diesen Siegen zählte unter anderem der Sieg der Franzosen in der Schlacht von Austerlitz, die im Dezember des Jahres 1805 geschlagen wurde.

Es sei angemerkt, der Place de l'Étoile wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Place Charles-de-Gaulle um­be­nannt. Heute brennt unter dem Triumph­bogen eine ewige Flamme auf dem Grab­mal eines unbekannten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Die Flamme und das Grab­mal sollen als Gedenkstätte an alle nicht identifizierten Opfer des Ersten Welt­krieges erinnern.

Der Louvre bei Nacht

Der Louvre ist vom Namen her be­trach­tet nicht weniger bekannt als das Moulin Rouge, nur während letzteres mehr einen Rahmen für darstellenden Künste bietet, werden im Museum des Louvre auf über 60.000 m² Aus­stellungs­fläche mehr die Werke der bildenden Kunst präsentiert. Die Anzahl aller vor­han­denen Exponate, verteilt auf sieben Sammlungen, soll etwa 300.000 be­tra­gen. Damit gehört der Louvre, neben der Eremitage in Sankt Petersburg und dem Metropolitan Muse­um of Art in New York, in die Top 3 der größten Kunst­sammlungen und Muse­en dieser Welt und zieht jährlich rund 5 Millionen kunst­inte­res­sierte Besuche­rinnen und Besucher an.

Erbaut wurde der Louvre Ende des 12. Jahrhunderts als Festung am nördlichen Ufer der Seine, doch bis aus einer Festung ein Palast wurde, vergingen Jahrhunderte, in denen immer wieder Umbauten erfolgten. Der vorläufig letzte größere Umbau, bei dem der Eingangsbereich in Form einer Pyramide neu gestaltet wurde, erfolgte in den Jahren von 1985 bis 1999. Im Unterschied zu den ägyptischen Pyramiden, sollte die Pyramide jedoch nicht schwer wie letzte Ruhestätten wirken, sondern leicht und lebendig wie das Leben. Zumindest soll sich der Architekt der gläsernen Pyramide Ieoh Ming Pei in etwa dahingehend geäußert haben.

Die Glaspyramide wurde im Jahre 1989 vollendet, die Umgestaltung des gesamten Bauwerkes in ein Museum zog sich noch weitere 10 Jahre hin. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, wie beim Eiffelturm, so stieß die geplante Pyramide vor Baubeginn ebenfalls auf eine breite Front der Ablehnung und auf negative Kritiken. Nach der Fertigstellung verstummten die Kritiken oder schlugen ins Gegenteil um.

Bildquelle (zentraler Verweis): pixelio.de
 

Werbung


Buchungsmöglichkeiten für Hotels, Events und Eventreisen finden Sie bei den folgenden An­bietern:

Paris Hotels in Paris | Eventim Eventreisen und Tickets bei Eventim