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Berlin Alexanderplatz: Brunnen der Völkerfreundschaft

Kaum ein Platz ist bei großen und kleinen Leuten in Deutschland so bekannt, wie der Alexanderplatz in Berlin. Zu seinen neuzeitlichen Wahrzeichen gehören die Urania Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft. Noch im 18. Jahrhundert wurde auf dem Alexanderplatz fleißig Handel getrieben, denn für Wochenmärkte und Viehmärkte war der einstige Alexanderplatz gut geeignet und unter dem damals gebräuchlichen Namen Ochsenplatz bekannt.
   

 
Der Brunnen der Völkerfreundschaft in Berlin auf dem Alexanderplatz

Es war im Jahre 1805, als der russische Zar Alexander I Berlin einen Besuch abstattete. Ihm zu Ehren wurde der Ochsenplatz in Alexanderplatz umgetauft. Während des Krieges wurde der Platz stark zerstört. Erst ab Mitte der 60er Jahre erfolgte eine Neugestaltung des Alexanderplatzes im Zuge des Wiederaufbaus.

Der Brunnen der Völkerfreundschaft  in Berlin

Bei der Neugestaltung des Alexanderplatzes wurde im Jahre 1970 der Brunnen der Völkerfreundschaft errichtet und eingeweiht. Für die künstlerische Gestaltung war einst eine Künstlergruppe um Walter Womacka zuständig. Diese Künstlergruppe gab den Brunnen der Völkerfreundschaft aus Materialien, wie Keramik, Glas, Emaille und getriebenem Kupfer, sein einmaliges Aussehen. Einst und ab dem Jahre 2007 wieder, besitzt der Brunnen der Völkerfreundschaft eine Unterwasserbeleuchtung.

Fotos: Pergamonmuseum | Palast der Republik | Weltzeituhr | Brunnen

  

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