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Segler-Legende Rollo Gebhard wurde 85


Seit über vierzig Jahren auf den Meeren zu Hause

Delfinschützer und Segler-Legende Rollo Gebhard wurde 85

Bild zum Artikel(pur). Seit über vierzig Jahren auf den Meeren zu Hause, dreifacher Weltumsegler, Vorsitzender und Gründer der Gesellschaft zur Rettung der Delphine und Autor zahlreicher Bücher, ist Rollo Gebhard zum Inbegriff des Abenteurers geworden. Im Juli feierte die Segler-Legende Rollo Gebhard seinen 85. Geburtstag.

In Salzburg geboren, in Dresden aufgewachsen, lagen ihm zunächst Theater und Musik am Herzen. Seine Träume aber zogen ihn aufs Meer. Die wagemutigen Fahrten von Rollo Gebhard sind der Stoff aus dem Legenden entstehen:
In einer nur 5,5 Meter langen offenen Jolle überquerte er 1958 das Mittelmeer. Nach diesem "Schnupper-Törn" segelte er das offene Holzboot nach Ägypten, durch den Suez-Kanal und als erster durch das Rote Meer. Dabei wurde er vor der Küste des Jemen von arabischen Piraten gekapert und überlebte nur dank seiner angeborenen Schlitzohrigkeit und viel Charme. 1963 überquerte Gebhard in einem Sperrholz-Kajütboot allein den Atlantik. Bei der Ankunft in New York wurde seine Fahrt als erste Überquerung im kleinsten Boot von den Medien gefeiert. Danach folgte 1967 bis 1970 die erste Einhand-Weltumseglung, 1975 die zweite auf neuer Route. Damit wurde Rollo Gebhard zum ersten Deutschen, der die Welt zweimal allein umsegelt hatte. Sein Boot steht heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven, denn es ist das kleinste Schiff der Welt, das zweimal die Erde umrundete.
Als Krönung seiner seglerischen Laufbahn unternahm er zusammen mit seiner Lebensgefährtin und jetzigen Ehefrau Angelika noch eine dritte Weltumseglung. Sie führte das Paar in sechs Jahren auf alle Ozeane und zu allen Kontinenten bis hinauf nach Alaska und endete mit einer sportlichen Höchstleistung, als sie in sechs Monaten nonstop von Australien um die halbe Erde bis nach Emden segelten.

Rollo Gebhard, der das Bundesverdienstkreuz und höchste seglerische Auszeichnungen erhalten hat, setzte sich nach der Heimkehr für die Erhaltung der Meere ein. Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Tunfischfänger gründete er 1991 die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), mit Sitz in München, und leitet die Organisation seither als Vorsitzender. "Es ist meine Verpflichtung als Segler", begründete er seine Initiative damals.

Neben dem seit 1991 immer noch aktuellen Kampf gegen "delfintödliche" Netze, setzt sich die GRD heute in einem weltumspannenden Netzwerk mit Schutzprojekten für das Überleben bedrohter Delfinpopulationen ein, wie zum Beispiel in Kroatien, Peru oder Mosambik. So ist Rollo Gebhard heute nicht nur Segler-Legende, sondern auch Symbolfigur für den Delfinschutz in Deutschland und weit darüber hinaus.

Nach zahlreichen Büchern und diversen Fernsehserien erschien im vergangenen Herbst mit "Logbuch eines Lebens" seine Biographie, in der Rollo Gebhard erstmals Einblick in sein faszinierendes Leben gewährt.

Quelle: djd - www.pressetreff.de

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Wale und Delfine dauerhaft schützen

Aktionsbündnis "Rettet die Wale" kritisiert Japan

(pur). Das Aktionsbündnis "Rettet die Wale" fordert die Politiker Europas und weltweit zum Kampf gegen die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs auf. Die Niederlage der Walschützer bei der Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) im Karibikstaat St. Kitts und Nevis hat gezeigt, dass neben der Meeresverschmutzung, dem Beifang in der Fischerei, der Klimaveränderung und der Kollisionen mit Schiffen auch der Walfang wieder zu einer weltweiten Gefahr für die Meeressäugetiere wird. Japan hat mit seiner jahrelangen Strategie, Länder durch Entwicklungshilfe zu unterstützen, die im Gegenzug der IWC beitreten und im Sinne Japans für den Walfang stimmen, ein negatives Beispiel für die internationale Zusammenarbeit gesetzt.

"Wir fordern deshalb alle Länder in Europa und darüber hinaus auf, der IWC beizutreten und zu zeigen, dass die breite Mehrheit der Menschen und Staaten weltweit für den konsequenten Schutz der Meeresumwelt und der Meeressäugetiere eintritt" erklärt Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Hier sind insbesondere die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und des Europarates gefragt. Schon durch den Beitritt weniger Staaten, die die Waljagd ablehnen, kann sich das Mehrheitsverhältnis in der IWC wieder entscheidend verschieben.
Dem Bündnis "Rettet die Wale" gehören die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD), die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), M.E.E.R. e.V. und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an. Das Bündnis setzt sich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Projekten für den Schutz der Meeressäugetiere weltweit ein.

"Wir starten eine Lobbykampagne, in der wir alle noch nicht in der IWC engagierten Staaten Europas konkret auffordern, IWC-Mitglied zu werden", erklärt Denise Wenger, Biologin der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD). "Das freiwillige Engagement der europäischen Staaten soll im klaren Gegensatz zur völkerrechtlich fragwürdigen Strategie Japans stehen, Ministaaten durch Entwicklungshilfe zur IWC-Mitgliedschaft "zu motivieren". Darüber hinaus wird angestrebt, dass die IWC-Abstimmungen auf der Basis ernsthafter, wissenschaftlicher Arbeit und Fakten erfolgen und auch in Zukunft sichergestellt wird, dass sich Nicht-Regierungsorganisationen beteiligen können und in transparenter Weise offen abgestimmt wird.

Das Ziel der Länder, die Walfang betreiben, ist klar. Sie wollen das seit vielen Jahren bestehende Walfangmoratorium aufheben. "Die Erhaltung des Moratoriums bleibt unser zentrales Ziel" betont Petra Deimer, Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere. "Es konnte zwar den Walfang nicht völlig stoppen, weil der zu wissenschaftlichen Zwecken, auch wenn Wissenschaft hier z. B. von Japan und Island missbraucht wird, immer noch möglich ist. Dennoch hat das Moratorium dafür gesorgt, dass es zumindest am Anfang des heute 20jährigen Fangverbots zu kommerziellen Zwecken nicht zum massenhaften Abschlachten gekommen ist".

Das Aktionsbündnis "Rettet die Wale" lobt ausdrücklich das Engagement der Bundesrepublik Deutschland in Sachen Walschutz. Die Bundesregierungen aller Couleur haben in dieser Frage immer deutlich Position bezogen. "Deshalb hoffen wir auch auf Unterstützung der Bundesregierung bei dem Bemühen, alle Mitglieder der Europäischen Union und des Europarates zu Mitgliedern der IWC zu machen", so Fabian Ritter, Vorsitzender von M.E.E.R. e.V.

Quelle: djd - www.pressetreff.de


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Weitere Themen: 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73

Sie haben eine Frage zum Thema "Delfine und Delfinschutz" oder Sie möchten wissen, was bedeutet die Rote Liste, oder ist der Weiße Hai vom Aussterben bedroht? Einige Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter dem Stichpunkt Glossar und einige weiterführende Erläuterungen unter Brennpunkte I und II.



Gesamter Artikel zum Thema:

  • Segler-Legende Rollo Gebhard wurde 85 und viele weitere Artikel aus den unterschiedlichsten Bereichen, das Inland und Ausland betreffend.
 

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