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Seminar für Brauwesen und für Brauwissenschaftler


Brauwissenschaftler aus aller Welt in Weihenstephan

40. Internationales Technologisches Seminar für das Brauwesen

19.01.2007 - Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München ist auch in diesem Jahr wieder das "Mekka" der Brauwissenschaft. Bereits zum 40. Mal treffen sich Brauwissenschaftler aus aller Welt beim Internationalen Technologischen Seminar in Freising-Weihenstephan.

Es werden rund 400 Teilnehmer aus mehr als 25 Nationen zu dieser traditionsreichen Veranstaltung erwartet. Die wissenschaftliche Leitung obliegt Prof. Dr. Werner Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I der TU München. Veranstalter ist der Fachverlag Hans Carl GmbH, Nürnberg, Schirmherr der Bayerische Brauerbund e. V.

Wegen der großen Teilnehmerzahl wird das dreitägige Seminarprogramm im Januar und Februar insgesamt vier Mal angeboten. Das erste Seminar beginnt am Dienstag, den 23. Januar 2007, um 9.00 Uhr im Zeichensaal (Raum 018) des Lehrstuhls für Maschinen- und Apparatekunde, Am Forum 2, 85354 Freising-Weihenstephan. An diesem Tag wird auch Oberbürgermeister Dieter Thalhammer die Brauwissenschaftler aus aller Welt begrüßen. Den ersten Fachvortrag hält Prof. Dr. Werner Back zum Thema "Die verschiedenen Bierstabilitäten als Qualitätssäulen".

Berichterstatter der Medien sind herzlich eingeladen!

Das Leitthema des Seminars heißt "Bierstabilitäten". In diesem Zusammenhang werden die Rohstoffe und wichtigsten technologischen Bereiche der Bierherstellung behandelt. Schwerpunkte sind Rohstoffe (insbesondere der Ernte 2006), die Maische- und Würzebereitung, die Hefe- und Gärungstechnologie und die Filtration im Hinblick auf Geschmacks-, Trübungs- und Schaumstabilität sowie mikrobiologische Stabilität. Es werden auch wieder eine Reihe von Spezialthemen behandelt, wie z. B.: Physiologisch wertvolle Bierinhaltsstoffe, "probiotisches Bier", Reinigungs- und Desinfektionstechnik, Ausschanktechnik, Brauereimikrobiologie, Betriebspraxis, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Fragen der Betriebsüberwachung.

Im Rahmen des Seminars werden erste Ergebnisse der im März 2006 fertig gestellten neuen Forschungsbrauerei, einschließlich Forschungsmälzerei, sowie des neu installierten Brauereitechnikums vorgestellt. Hier können Versuchschargen im Maßstab von 30 Liter bis 10 Hektoliter hergestellt werden. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit zur vergleichbaren Nutzung von acht verschiedenen Kochsystemen. Diese herausragenden Möglichkeiten werden für die Ausbildung der Studenten erfolgreich genutzt. Ebenso bestehen ideale Voraussetzungen für Forschungsarbeiten mit der Möglichkeit eines Scale-up in den Industriemaßstab.

Am 2. Seminartag findet eine Exkursion zum Technikum des Fraunhofer Instituts sowie zur Klosterbrauerei Andechs statt, bei der die Neuinstallationen im Sudhaus besichtigt werden.

Quelle im Internet und weitere Informationen sowie das Programm des 40. Internationalen Technologischen Seminars finden Sie auf den Seiten der TU München, erreichbar unter portal.mytum.de.

------- Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung 2007 -------
 

Was braucht exzellente Klinische Forschung?

DFG informiert zum "Tag der Gesundheitsforschung"

22.01.2007 - Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird sich bei einer Informationsveranstaltung am 2. Februar 2007 in Berlin dem Thema Klinische Forschung widmen und dabei vorbildliche Projekte vorstellen und den aktuellen Handlungsbedarf auf diesem Forschungsfeld benennen. Den Anlass für die DFG-Veranstaltung gibt der jährliche "Tag der Gesundheitsforschung", der am 25. Februar 2007 unter dem Titel "Herz - Motor des Lebens" über die Leistungen, den aktuellen Stand und die Perspektiven der Gesundheitsforschung informiert. Der "Tag der Gesundheitsforschung" zeigt anhand der Erfolge in der medizinischen und naturwissenschaftlichen Forschung, welches Potenzial für die Versorgung und die Ausbildung in diesem wichtigen Forschungsgebiet steckt.

Beispiele für die exzellente Klinische Forschung, die in Deutschland betrieben wird, sind die im Oktober bewilligten Exzellenzcluster an den Universitäten Dresden, Gießen/Frankfurt und Hannover. Sie beschäftigen sich mit den Themen "Regenerative Therapie: Von Zellen zu Geweben zu Therapien", das "Kardio-pulmonale System" und "Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruierender Therapie (REBIRTH)" und bringen an international anerkannten Standorten Grundlagenwissenschaften verschiedener Disziplinen mit Blick auf die Therapie zusammen. Am 2. Februar werden Vertreter des Exzellenzclusters in Gießen und Frankfurt über ihre Arbeit auf dem medizinisch und ökonomisch relevanten Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen berichten, die nach wie vor eine traurige Spitzenstellung in der europäischen Sterbestatistik einnehmen.

Es gibt in der Klinischen Forschung jedoch auch nach wie vor Probleme. Sie sind zum einen auf den sehr komplexen Forschungsgegenstand und ein umfangreiches Methodenspektrum zurückzuführen. Vor allem aber sind sie struktureller Art. Es fehlt an wissenschaftlicher Ausbildung im Studium, und die Doppelfunktion als Wissenschaftler und Arzt belastet die klinischen Forscherinnen und Forscher zusätzlich. Auch die fehlende Schwerpunktbildung an den Medizinischen Fakultäten, zuviel Bürokratie und eine Finanzierung nach dem Gießkannenprinzip stellen Probleme dar. Dem versucht die DFG durch eine speziell auf das Fachgebiet zugeschnittene Förderung wie den Klinischen Studien und Klinischen Forschergruppen sowie ihren Einsatz für eine leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) entgegenzuwirken.

Um die Entscheidungsträger aus der Politik über den aktuellen Sachstand und zukünftige Handlungsmöglichkeiten in der Klinischen Forschung zu informieren, lädt die DFG am 2. Februar 2007 von 10 bis 12 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein in das Berliner Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1. Pressevertreter, die daran teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen.

Quelle im Internet und weitere Informationen unter: www.dfg.de


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Weitere Themen: 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78

Hinweis: Technikgeschichte von einst bis heute - Dampfmaschinen und mehr...

Sie haben eine Frage zum Thema "Seminar für Brauwesen und für Brauwissenschaftler" oder zum Thema "Klinische Forschung"? Sie würden gern mehr über die verschiedenen Bierstabilitäten als Qualitätssäulen für die Bierherstellung und für das Brauwesen erfahren? Über einige Themen können wir auch nur berichten, doch einige Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter dem Stichpunkt Glossar und einige weiterführende Erläuterungen unter Brennpunkte I und II. An der Erweiterung dieser Stichpunkte und Rubriken arbeiten wir.