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Spenden für Hilfsaktionen - Brot statt Böller


Zum Jahreswechsel Hoffnung geben

"Brot für die Welt" ruft mit Aktion "Brot statt Böller" zu Spenden auf

Stuttgart, 27.12.2006 - Zum Jahreswechsel ruft "Brot für die Welt" unter dem Motto "Brot statt Böller" zu Spenden auf. Mit Feuerwerk im Wert von 96 Millionen Euro ist am vergangenen Silvesterabend in Deutschland das neue Jahr begrüßt worden. Die evangelische Hilfsaktion bittet darum, einen Teil dieser Summe für ihre Projektarbeit zu spenden.

"Es ist eine schöne Tradition, mit der ersten oder letzten Überweisung eines Jahres den Menschen in Entwicklungsländern neue Lebenschancen zu eröffnen", erklärt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt". "Voller Hoffnung und Erwartung blicken wir auf das kommende Jahr. Mit einer Spende können wir auch den Menschen in den ärmeren Ländern Hoffnung geben: auf eine Schulausbildung, auf Gesundheit und das tägliche Brot."
Die Aktion "Brot statt Böller" wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen. 1981 sammelte die evangelische Kirchengemeinde in Bargteheide (Schleswig-Holstein) zum ersten Mal unter diesem Motto Spenden für "Brot für die Welt".

"Brot für die Welt" wurde 1959 in Berlin gegründet. Derzeit leistet die evangelische Hilfsorganisation in mehr als 1000 Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, die Menschen zu befähigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihre Rechte einzufordern. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung, der Kampf gegen HIV/Aids, Gesundheitsversorgung, Bildungsprojekte sowie Friedens- und Versöhnungsarbeit.

Spendenkonto

Konto-Nr.: 500 500 500
Postbank Köln
BLZ 370 100 50
Stichwort: "Brot statt Böller"

Quelle im Internet und weitere Informationen: www.brot-fuer-die-welt.de
 

------- Weitere Bitten um Spenden 2006 -------
 

Überschwemmungen in Indonesien:

Malteser International startet Nothilfe

Köln/Aceh, 27.12.2006 - Durch die stärksten Regenfälle seit mehr als 25 Jahren kam es in weiten Teilen von Nord-, Ost- und Zentral Aceh zu starken Überschwemmungen. Mehr als 100 Menschen kamen in den Fluten und Erdrutschen ums Leben, Hunderte werden noch vermisst. Laut offiziellen Angaben mussten bis zu 170.000 Betroffene ihre Häuser verlassen.

Die zuständige Koordinatorin der Malteser, Wil Andrea, organisiert gemeinsam mit ihrer Kollegin Sandra Fröbe die Verteilung von Hilfsgütern. In Kooperation mit Cordaid sowie in Abstimmung mit UN-Organisationen werden 1.500 so genannte Family Kits verteilt. Die Kits enthalten Gebrauchsgegenstände sowie Hygieneartikel und Lebensmittel.

Die Pakete werden mit Hilfe von Freiwilligen aus betroffenen Dörfern verteilt. Ausgewählt wurden etwa 20 Dörfer aus den Regionen Aceh, Utara und Lhokseumawe, die schwer zu erreichen sind und deshalb Gefahr laufen, von anderen Verteilaktionen unberücksichtigt zu bleiben.

Für die Nothilfe in Indonesien bitten die Malteser um Spenden:

Konto 120 120 120
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 20 500
"Nothilfe Indonesien"

Quelle im Internet und weitere Informationen: www.malteser.de

------- Eine weitere Bitte um Spenden 2006 -------
 

Über 70.000 Flüchtlinge von Fieberepidemie bedroht

Bürgerkriegssituation im Nordosten Sri Lankas spitzt sich zu

27.12.2006 - In der Stadt Batticaloa an der Nordostküste Sri Lankas leben aktuell über 70.000 Bürgerkriegsflüchtlinge in 56 Notaufnahmelagern, die in Schulen, Tempeln und Kirchen eingerichtet wurden. Während die Versorgung mit Lebensmitteln augenblicklich noch gesichert scheint, fehlen vor allem sanitäre Anlagen und Medikamente. Infolge der katastrophalen hygienischen Bedingungen breiten sich Chikungunya-, Dengue- und Malariafieber in epidemischem Ausmaß aus, vor allem Kinder leiden unter Windpocken.

"Manche Flüchtlinge sind so verzweifelt, dass sie wieder in das Kampfgebiet zurückkehren, wo sie dem Granatbeschuss von Armee und LTTE ausgesetzt werden," sagt medico-Partnerin Shreen Saroor, die eine mobile Klinik des Centre for Human Rights and Development (CHRD) begleitet. Not- und Soforthilfe vor Ort leistet auch der medico-Partner Social, Welfare, Economical and Ecological Developers (SWEED), der in Batticaloa Wiederansiedlungsprojekte für Tsunami-Überlebende unterhält.

Seit Wochen eskalieren an der Nordostküste Sri Lankas Kämpfe zwischen Armee und LTTE-Rebellen, die von beiden Seiten ohne jede Rücksicht auf die Zivilbevölkerung geführt werden. Rund die Hälfte der Flüchtlinge stammt aus der heftig umkämpften Gegend von Vakarai, viele tausend andere sind schon im August aus der Stadt Muttur geflohen.

medico international bittet dringend um Spenden für die medizinische Versorgung der Bürgerkriegsflüchtlinge in Batticaloa.

Spendenkonto

Kontonummer: 1800
BLZ: 500 502 01
Frankfurter Sparkasse
Stichwort: "Sri Lanka"

Quelle im Internet und weitere Informationen: www.medico-international.de


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Weitere Themen: 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39

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