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Neue Welt und Altes Wissen, der Taufschein von Amerika


Wie Amerika zu seinem Namen kam

Ältester "Taufschein" des Doppelkontinents in Offenburg ausgestellt

Das Museum im Ritterhaus und die Stadtbibliothek Offenburg zeigen bis 1. April 2007 eine Ausstellung mit Kostbarkeiten der Historischen Bibliothek Offenburg. Das sensationellste Stück ist eine Globussegmentkarte von Martin Waldseemüller aus dem Jahr 1507. Der Kartograph gab dem 1492 neu entdeckten Kontinent den Namen "America".

07.11.2006 - Im kommenden Jahr feiert Amerika seinen 500. Namenstag. Rechtzeitig zu dem Jubiläum des Doppelkontinents kann das vermutlich älteste der vier erhaltenen Exemplare des "Taufscheins Amerikas" im Offenburger Museum im Ritterhaus bestaunt werden. Die etwa 18 mal 35 Zentimeter große Globussegmentkarte wurde 1507 im lothringischen Saint-Dié angefertigt und ist heute im Besitz der Stadt Offenburg. Entdeckt wurde sie erst 1993 bei einer Neuinventarisierung der Historischen Bibliothek - eingenäht in einem von Aristoteles verfassten Buch "Ethica Nicomachea", das 1541 in Freiburg gedruckt wurde. In der Ausstellung "Neue Welt und Altes Wissen. Wie Amerika zu seinem Namen kam" wird die Karte jetzt zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Martin Waldseemüller (um 1470-1520) zeichnete erstmals die Umrisse des neuen Kontinents und benannte ihn gemeinsam mit seinem Gelehrtenkollegen Matthias Ringmann nach Amerigo Vespucci (1451-1512), den er für den Entdecker Amerikas hielt. Er ist als Taufpate Amerikas, aber auch wegen seines Irrtums bei der Namensgebung, in die Geschichte eingegangen. Die im Holzschnittverfahren gedruckten Segmente zur Herstellung eines Erdglobus gehören zu einem dreiteiligen Werk, bestehend aus dem Buch "Cosmographiae introductio" mit vier angehängten Reiseberichten Vespuccis, einer Darstellung der Erde in Globensegmenten und einer Plankarte der Erde.

Neben der berühmten Waldseemüller-Karte präsentiert die Offenburger Schau eine Auswahl kostbarer Bücher aus dem 15. und 16. Jahrhundert, darunter Prachtbände mit Illustrationen von bedeutenden Künstlern wie Hans Baldung Grien, Urs Graf oder Hans Holbein d. J. Ein von der zeitgenössischen Künstlerin Marie Dréa inszeniertes Skriptorium, eine interaktive Installation "Weltsichten", eine digitale Buchvitrine sowie Filme von Lehrenden und Studierenden des Studiengangs Medien- und Informationswesen der Hochschule Offenburg ergänzen die Ausstellung.

"Neue Welt und Altes Wissen. Wie Amerika zu seinem Namen kam"
14. Oktober 2006 bis 1. April 2007
Museum im Ritterhaus
Ritterstraße 10
77652 Offenburg
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen

Mitveranstalter ist die Stadtbibliothek Offenburg, in der ein Teil der Ausstellung zu sehen ist.

Stadtbibliothek Offenburg
Weingartenstraße 32/34
77654 Offenburg
Öffnungszeiten: Di 10-18 Uhr, Mi/Do 13-18 Uhr, Fr 13-19 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr, Mo geschlossen

Quelle im Internet und weitere Informationen unter: www.geographie.de

------- Kunst und Kultur, Ausstellungen 2006 -------
 

Barbarella's EASY-ART

Zu sehen ab dem 17.11.2006 bis 25.02.2007 in der Gruppenausstellung "emerging artists 06 SCHWEIZ" in der Sammlung Essl in Klosterneuburg

Die in Basel arbeitende Barbarella Maier entwickelt seit 1997 EASY-ART Papierobjekte.

Als Vorlage dafür dienen eigene Fotografien. Diese werden über ein Raster vergrößert und kopiert. Mit Watte gefüllt entstehen dreidimensionale Objekte, die bis zu 12 Meter groß werden können. Im Vorfeld der Ausstellung hat Maier Ende September eine Aktion im öffentlichen Raum in Wien und Klosterneuburg gesetzt. Sie hat die beiden Städte mit bis zu 200 EASY ART Pissoirs markiert. Im Vorfeld der Ausstellung hat Maier Ende September eine Aktion im öffentlichen Raum in Wien und Klosterneuburg gesetzt. Sie hat die beiden Städte mit bis zu 200 EASY ART Pissoirs markiert. Ergänzt wurden die Papierurinoirs mit kleinen erklärenden Zetteln.

Bild zum ArtikelBarbarella hat in Bregenz diesen Sommer "markiert". Zur Ausstellung von Christian Eisenberger in der Galerie. Nur bemerkte es niemand - aber alle Easy-Art-Pissoirs waren weg. Doch eines gibt es noch, in der Galerie, signiert, mit der Nummer 651.

Auch in der Ausstellung "Bon Appétit" - noch bis 2. Dezember in der Galerie Lisi Hämmerle, finden Sie Easy-Art-Fleisch und Aufschnittplatten von Barbarella.

Finissage: 2. Dezember mit Richard Tisserand´s Butterperformance.

Weitere Informationen im Internet unter: www.galerie-lisihaemmerle.at


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Weitere Themen: 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77

Sie haben eine Frage zum Thema "Wie Amerika zu seinem Namen kam"? Sie möchten mehr über Barbarella's EASY-ART erfahren? Über einige Themen können wir auch nur berichten, doch einige Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter dem Stichpunkt Glossar und einige weiterführende Erläuterungen unter Brennpunkte I und II. An der Erweiterung dieser Stichpunkte und Rubriken arbeiten wir.