Gesundheit / Infos und Berichte
Zeitraum: Januar 2007 bis April 2007
HI-Viren in Schach halten
Derzeitige Medikamente zur Behandlung von HIV greifen in der Regel in dem Vermehrungszyklus des Virus ein. In naher Zukunft soll ein neue Art von Medikamenten auf den Markt kommen, die sogenannten Korezeptor-Inhibitoren. Diese Korezeptor-Inhibitoren verwehren den HI-Viren den Zutritt zu den Zellen. Wie sie wirken, hängt davon ab, welchen molekularen Schlüssel die Viren besitzen. Das herauszufinden, ist mit einem von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts entwickelten Strukturdeskriptor zuverlässig und zugleich einfach möglich.
weiterlesen: HI-Viren in Schach halt
M 508 am 27.04.2007 um 20:39 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Antikörper gegen Schlaganfälle
Als dritthäufigste Todesursache in westlichen Industrienationen gelten Schlaganfälle. Doch selbst wer einen Schlaganfall überlebt, kann danach schwer behindert bleiben, wenn das Gehirn zu lange mit Blut unterversorgt war und dadurch geschädigt wurde. Wissenschaftler der Universität Würzburg sind nun, mit viel versprechenden Laboruntersuchungen bei ihren Bemühungen um eine bessere Vorbeugung und Therapie von Schlaganfällen, einen Schritt weitergekommen. Bisher wurden die neuartigen Antikörper jedoch nur an vielversprechend Mäusen getestet.
weiterlesen: Antikörper gegen Schlaganfälle
M 504 am 23.04.2007 um 15:08 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Anlaufstelle für HIV-infizierte Patienten
In der Heidelberger Universitäts-Hautklinik werden seit rund 20 Jahren werden Menschen, die den Aids-Erreger HIV im Blut haben, behandelt. Heute werden von Experten klinikumsweit Patienten und ihre Angehörigen betreut. Noch immer ist die Spezialambulanz die zentrale Anlaufstelle für HIV-infizierte Patienten in Heidelberg. Im Gegensatz zu den Anfängen, kann das Team heute den Betroffenen hochaktive Therapien und ein umfangreiches Angebot zur medizinischen, psychologischen und sozialen Betreuung von Patienten und ihren Angehörigen anbieten.
weiterlesen: Anlaufstelle
M 490 am 06.04.2007 um 15:22 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Pharma-Konzerne und AIDS-Medikamente
Die Hilfsorganisation medico international und die BUKO Pharma-Kampagne starteten eine gemeinsame Protestaktion und rufen zu einer Unterschriftenaktion auf. Sie kritisieren die Behinderung der Produktion von Nevirapine-Sirup für arme Länder durch den Pharma-Konzern Boehringer, zu der es nach Meinung der Hilfsorganisation medico international kommen könnte, da der Pharma-Konzern Boehringer in Indien einen Patentantrag auf das Medikament gestellt. Ebenso appellieren "Brot für die Welt" und das Deutsche Institut für Ärztliche Mission an Pharmakonzern Abbott.
weiterlesen: AIDS-Medikamente
M 485 am 02.04.2007 um 14:08 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Hemikranektomie kann Leben retten
Patienten mit sehr schweren Schlaganfällen haben oftmals schlechte Aussichten. Der Verschluss der mittleren Hirnarterie führt in rund 80 Prozent der Fälle zum Tode. Der Grund hierfür liegt im Anschwellen des abgestorbenen Hirngewebes, der Einlagerung von Wasser und dem massiven Ansteigen des Hirmndrucks. Bei einer halbseitigen Entfernung der Schädeldecke in den ersten zwei Tagen nach einem erlittenen Infarkt, verbessert sich die Überlebenschance erheblich. Zu diesem Ergebnis kommen Studien, durchgeführt unter Federführung der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg.
weiterlesen: Hemikranektomie
M 481 am 28.03.2007 um 15:46 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa
An der Retinitis pigmentosa, einer Erbkrankheit, bei der sich die Augennetzhaut allmählich verändert, leiden etwa 30.000 Menschen allein in Deutschland. Mit einem wichtigen molekularen Mechanismus haben jetzt Wissenschaftler für biophysikalische Chemie am Max-Planck-Institut in Göttingen, dies Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa in Verbindung gebracht. Bei den an Retinitis pigmentosa Erkrankten können bestimmte Proteinmoleküle in ihrer Struktur verändert sein, dass sie nicht mehr wichtige zelluläre Funktionen wahrnehmen können.
weiterlesen: Retinitis pigmentosa
M 459 am 02.03.2007 um 15:29 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Neue Gesundheitsversicherung ab April
Mit der seiner Zustimmung hat der Bundesrates das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung gebilligt und damit ist die letzte parlamentarische Hürde genommen. Die neue Gesundheitsversicherung tritt ab Anfang April diesen Jahres in Kraft. Diese im April in Kraft tretenden Reformen verändern das Gesundheitssystem im größeren Umfang. So erhalten auch einige hunderttausend Menschen wieder eine Krankenversicherung, die diesen Schutz aus welchen Gründen auch immer, verloren hatten.
weiterlesen: Gesundheitsversicherung
M 453 am 23.02.2007 um 15:39 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Obst und Gemüse mit Pestiziden belastet
Die Umweltorganisation Greenpeace hat bei Untersuchungen von Obst und Gemüse extreme Belastungen mit akut giftigen Pestiziden festgestellt. Schon beim einmaligem Verzehr dieser Lebensmittel besteht für Kinder die Gefahr von Gesundheitsschäden. Von den aus dem Angebot der führender deutscher und österreichischer Supermärkte untersuchten Obst- und Gemüseproben, überschritten 12 Proben die akute Referenzdosis.
weiterlesen: Giftige Trauben und Salat
M 393 am 12.01.2007 um 15:53 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Online-Erkältungsmelder hilft vorzubeugen
In den Jahreszeiten mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für Erkältungen sind mehr als 200 verschiedene Arten von Viren als potenzielle Auslöser für Erkältungen gleichzeitig im der menschlichen Umwelt vorhanden. Durch den engen Kontakt in der Familie bleibt eine gegenseitige Ansteckung mit stetig neuen Erregern nicht aus, zumal sich Viren ständig verändern und es dadurch bedingt keinen Impfschutz gibt, der eine Immunität gegen alle Viren gleichzeitig erreichen würde.
weiterlesen: Erkältungen
M 387 am 09.01.2007 um 15:05 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
Gräserpollenallergiker als Studienteilnehmer gesucht
Im Rahmen einer europaweiten Studie testen Forscher der Klinik für Pneumologie und Allergologie des RUB-Klinikums Bergmannsheil eine neuartige Immuntherapie gegen Gräserpollenallergie. Bei der Studie wird die Wirksamkeit von Tropfen getestet, die unter die Zunge gegeben werden, als Alternative zur herkömmlichen Hyposensibilisierung durch Spritzen.
weiterlesen: Heuschnupfen
M 382 am 06.01.2007 um 15:39 Uhr,
eingetragen in Gesundheit
zurück « / » nächste Seite
|