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Yin und Yang in der chinesischen Philosophie
Ähnliches wie Licht und Schatten gab es in vielen Philosophien und Religionen und nicht nur in der chinesischen Philosophie. Als ein entferntes Äquivalent könnte hierfür unter Vorbehalt auch Himmel und Hölle dienen oder Gut und Böse. Ein Vorbehalt ist hier jedoch zwingend notwendig, da Yin und Yang sich gegenseitig ergänzen und nicht losgelöst voneinander existieren können. Mit einer vereinfachten Philosophie, wie wer gut ist und Gutes tut, kommt in den Himmel, die anderen können im Fegefeuer oder in der Hölle schmoren, kommt Yin und Yang nicht zurecht. So steht Yin für das Weibliche und ruhend Kühle und Schwere, Yang für das Männliche, Geistige und luftig Leichte. Sicherlich gibt noch sehr viele weitere Eigenschaften, die man Yin und Yang zuordnet, doch nur wenn beides in einem ausgewogenen Verhältnis vorkommt, gelingt es äußere und innere Harmonie zu erreichen. Diese Ausgeglichenheit und Harmonie zwischen Yin und Yang spiegelt sich auch vielfach in der chinesischen Philosophie und in der traditionellen chinesischen Medizin wider. Vereinfacht gesagt, ein gesunder Mensch lebt in Einklang und innerlicher Harmonie von Yin und Yang. Ist das innere Verhältnis zwischen Yin und Yang hingegen gestört, so erkrankt ein Mensch.
Übersicht - Yin und Yang:--------------------------------
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