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Lethargie, Narkolepsie und Schlafsucht

In der Medizin bezeichnet man Lethargie als eine psychisch bedingte Schlafsucht. An Lethargie erkrankte Personen leiden unter einer anhaltenden Schläfrigkeit, bei gleichzeitiger Erhöhung der Reizschwelle. Unter Reizschwelle ist hierbei eine geistige Schwelle zu verstehen, auf der wir auf Reize und Signale der uns umgebenen Umwelt reagieren.

Zur Vereinfachung ein Beispiel, jedoch unter dem Vorbehalt, dass diese Seite keinen Anspruch auf Korrektheit im medizinischen Sinne erhebt. Hier so nur das beschrieben und verdeutlicht werden, was langläufig unter Lethargie zu verstehen ist, Mediziner mögen dies etwas anders sehen.

Ein Beispiel nachfolgend. Ein normal empfindlicher Mensch würde beim Klingelton eines Telefons irgendwann so nach dem zweiten bis fünften Klingeln zum Hörer greifen. Bei einem unter Lethargie leidenden Menschen kann diese Reizschwelle bedeutend höher liegen. Für einen Außenstehenden könnte der Eindruck entstehen, die betreffende Person ist einfach zu müde oder zu dickfällig, um ans Telefon zu gehen. Allerdings ist dieses Beispiel nicht zu verallgemeinern, da es unterschiedliche Formen der Lethargie gibt. So kann im medizinischen Sinne auch eine Hirnhautentzündung oder ein gesteigerter Hirndruck als auslösender Faktor für eine Lethargie in Frage kommen.

Weiterhin kann Lethargie oftmals im direkten Zusammenhang zu einer Depression stehen, bzw. durch Depressionen ausgelöst werden. In leichteren Fällen bedingen sich so eine allgemeine leichte Winterdepression und eine Frühjahrsmüdigkeit gegenseitig. In schweren Fällen möchten Menschen in depressiven Phasen die Zeit einfach nur noch verschlafen und steigern sich durch diese Depression selbst in eine Lethargie hinein.

Sicherlich, auch eine Depression ist eine Krankheit wie jede andere. Ab einem gewissen Grad der Schwere der Erkrankung kann die betreffende Person sich weder aus einer Depression, noch aus einer psychisch bedingten Lethargie befreien. Neben einer Erkrankung der Hirnhaut oder psychischen Leidens, wie bei Depressionen, können noch eine Reihe anderer Auslöser für eine Lethargie vorliegen. Unter anderen, man sollte es nicht glauben, wären hier Schlafstörungen zu nennen. Wer zum Beispiel ernsthaft unter Durchschlafstörungen in Folge Schnarchens, verbunden mit Aussetzern der Atmung leidet, der fühlt sich auch tagsüber wie gerädert. Allerdings wird im medizinischen Sinne dann nicht von Lethargie, sondern von Narkolepsie die Rede sein. Um Erscheinungen und Symptome wie bei einer Schlafsucht handelt es sich jedoch in beiden Fällen.

Weitere Begriffe:

Lethargie | Lebenskreis

 



Übersicht - Lethargie:

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