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Kameratechnik - ObjektiveDie Qualität einer Kamera steht und fällt mit ihrem Objektiv. Bei einem analogen Fotoapparat war diese Ansicht sicherlich richtet, hier entschieden maßgeblich die verwendeten Objektive über die Güte der Geräte. Bei einer Digitalkamera kommt als zweite wesentliche Komponente noch der Sensorchip hinzu. Um bei letzterer Komponente zu bleiben, ein sehr gutes Objektiv erweist sich als sinnlos, wenn der Sensorchip minderwertig ist und anders herum, der beste Sensor nützt nichts, wenn ein drittklassiges Objektiv verwendet wird. Der Sensorchip wurde bereits auf der vorausgehenden Seite behandelt, auf dieser Seite sollen einige Hinweise zum optischen System erfolgen. Übersicht Objektive:
Aufbau und Funktion: Die ersten und einfachsten Objektive bestanden anfänglich für optische Geräte aus einer einzelnen Linse, wie dies bei Brillengläsern zum Ausgleich von Seeschwächen heute noch der Fall ist. In der Fotografie wurden jedoch spezielle Objektive benötigt, da Einlinser mit Abbildungsfehlern behaftet sind. Zum einen besteht die Aufgabe von Objektiven in der Fotografie darin, ein dreidimensionales Bild aus der Umwelt auf eine zweidimensionale Fläche zu projizieren. Weiterhin soll dieses möglichst verzerrungsfrei erfolgen und die Entfernung zum Aufnahmeobjekt variabel einstellbar sein. Die Leistungen einzelne Linse waren hier überfordert, zumal die Brechung der einfallenden Lichtstrahlen von der Wellenlänge des Lichtes beeinflusst wird. Die Wellenlänge wird wiederum von der Farbtemperatur des Lichtes beeinflusst. Um hier eine Korrektur auszuführen, wurden Linsensysteme aus verschiedenen Glassorten entwickelt. Diese Kombination wird heute noch als Achromat bezeichnet. Ein Achromat besteht aus zwei sich ergänzenden Linsen, wobei eine Sammellinse aus Kronglas und einer Zerstreuungslinse aus Flintglas zu einer Einheit verbunden werden. Zweilinsige Achromate werden in einfachsten Kamerasystemen der untersten Preisklasse verwendet.
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