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Foodfotografie - Speisen, Getränke und GedeckeAbbildungen von verlockenden Speisen in Prospekten oder auf Verpackungen in den Lebensmittelregalen, bei jedem Einkauf begegnen uns diese Bilder von Gerichten, die beim bloßen besehen zuweilen dem Betrachter bereits das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Kaum eine Zeitungsbeilage von einer Supermarktkette ohne leuchtende Früchte. Beispiele gebe es viele, die Speisekarte in einem Restaurant bleibt da nicht ausgeschlossen. All diese Aufnahmen sind zwar rein technisch besehen Produktaufnahmen, gern wird hier jedoch der Ausdruck Foodfotografie benutzt. Doch was ist nun das Besondere an der Foodfotografie?
Um als Fotograf in der Foodfotografie seine Brötchen zu verdienen,
sollte es als erstes gelingen, diese auch so abzubilden, dass der Betrachter eines Fotos
förmlich die Ofenfrische und Knusprigkeit der Brötchen im Munde spürt. Erreicht wird
dieses nicht durch eine große Tiefenschärfe oder durch ein störendes Backblech als
Motivhintergrund. Vielmehr können solche Aufnahmen völlig freigestellt sein und sind es
auch oftmalsWesentlich wichtiger als absolute Tiefenschärfe sind in der Foodfotografie
oftmals. die Farbwerte. Warme Farbtöne lassen auch die verschiedensten Speisen und
Lebensmittel wärmer erscheinen und das Feuer, auf dem selbige gegart oder gebacken
wurden, dem Betrachter erahnen. Wer nach einer Erfrischung sucht, sei es ein Getränk oder
ein Speiseeis, der wird beim Anblick eines Fotos, das diese Erfrischung verspricht, eher
im Regal zugreifen.
Oftmals wird beim Fotografieren von Speisen und Getränken sehr diffus ausgeleuchtet, und dennoch, in der Foodfotografie kommt es nicht nur darauf an, sicher mit der Kameratechnik und der Lichtführung umzugehen, sondern auch ein Auge für die attraktive und dekorative Gestaltung eines Arrangements zu besitzen. siehe auch » Sachfotografie
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