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Die Architekturfotografie

Die Architekturfotografie ist ein sehr anspruchvolles Spezialgebiet der Fotografie, die sich in mindestens zwei unterschiedliche Bereiche gliedern lässt. Zum einem wäre da die dokumentarische Erfassung von Bauwerken zu nennen, um diese Aufnahmen für die unterschiedlichsten Belange zur Auswertung zu archivieren. Zum anderen gibt es jedoch auch in der Architekturfotografie künstlerische Gesichtspunkte. So werden an eine Architekturaufnahme, welche zum Beispiel das Nichtvorhandensein von Setzungsrissen dokumentieren soll andere Anforderungen gestellt, als an ein Bild vom Neptunbrunnen in Berlin für einen Wandkalender.


Übersicht Architekturfotografie:
  • Vorwort und Einleitung
  • Aufnahmetechnik und Objektive

Allgemein lässt sich sagen, die Architekturfotografie beschäftigt sich mit von Menschen­hand errichteten Bauwerken und soll entweder der dokumentarischen Archivierung dienlich sein oder im entgegen gesetztem Fall, dass künstlerische und meisterliche Können der Erbauer wiederspiegeln. Beides schließt sich nicht völlig aus, doch oft gibt es dabei größere Probleme zu überwinden. So wird in der Architekturfotografie, insofern die Aufnahmen zur Dokumentation dienen sollen, sehr oft der Schwerpunkt der Ansprüche auf eine möglichst verzeichnungsfreie Aufnahme gelegt.
Bei künstlerischen Architekturaufnahmen sind hingegen Verzeichnungen, in Form von stürzenden Linien und anderen Details, oftmals erlaubt. Teilweise sind Verzeichnungen in der Künstlerischen Architekturfotografie sogar erwünscht um besondere Effekte zu erzielen.

Die Perspektive der Aufnahmen geht bei der Architekturfotografie oftmals vom Standpunkt des menschlichen Betrachters aus, wenn auch nicht immer. Das menschlich Auge bzw. vielmehr das menschliche Gehirn ist es gewohnt, einen Ausgleich zwischen dem optischen System des Auges und der Entstehung eines Bildes in unserem Gehirn ans Bewusstsein zu liefern. Ob wir uns etwas zurücklehnen oder etwas vorbeugen, etwas seitlich neigen oder den Kopf leicht senken oder heben, der Raum vor uns wird sich nicht in seiner Ansicht verändern.
Ein Objektiv, einschließlich des Aufnahmesystems, welches ein Bild auf einem Negativfilm oder auf eine digitale Rückwand mit Sensorchip ablichtet, verhält sich jedoch nach starren optischen Regeln. Hier findet kein Ausgleich statt. Wenige Prozente Schieflage reichen, um bei einer seitlichen Aufnahme einen Berghang steiler oder flacher auf der späteren Fotografie wiederzugeben. Bei der Architekturfotografie haben wir es zwar selten mit Berghängen, dafür aber mit Bauwerken und Bauwerksteilen zu tun, bei denen es viel zu beachten gibt, soll die fertige Aufnahme befriedigend sein.

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